orientalischer tanz azaria |
TanzÜber den Orientalischen Tanz – Raks Sharki – oder oft auch Bauchtanz genannt, gibt es unglaublich viel zu lesen. Ich möchte darauf verzichten noch eine weitere geschichtliche Abhandlung zu schreiben. Wer interessiert ist unter Links - orientalischer Tanz - Geschichte und Kultur gibt es mehrere lesenswerte Artikel zum Thema. Wichtig ist, dass der Orientalische Tanz bei jeder Frau dazu beitragen kann, sich mit ihrem Körper zu versöhnen. Die allermeisten Gesellschaften machen es den Frauen nicht gerade leicht Frau zu sein. Immer ist irgendetwas am eigenen Körper auszusetzen, zu dünn, zu dick, zu gross zu klein, der Busen zu gross, zu klein etc. etc. mit den unglaublichen Fogen wie Haltungsschäden, Essstörungen oder gar dem Gang zum Schönheitschirurgen und generell der Verneinung der eigenen Sinnlichkeit. Und falls es am Körper nichts mehr auszusetzen gibt, dann ist die Frau sicher intellektuell nicht auf de Höhe... Tanzen kann ein Weg sein, sich besser zu spüren, die eigenen Grenzen zu erweitern und wieder Freude am eigenen Körper zu bekommen. Der Orientalische Tanz eignet sich meiner Meinung nach dazu besonder gut, weil die Bewegungen auf den weiblichen Körper zugeschnitten sind. Bewegungen des Beckens wecken erdverbundene Kräfte und kämpfen nicht gegen die Schwerkraft an, daneben entfalten Bewegungen des Oberkörpers und der Arme die Kräfte des Herzens und streben nach aussen und oben. Tanzen ist eine Bewegungsart, welche nicht primär das Ziel hat, den Körper zu stärken oder dehnbarer oder muskulöser zu machen. Tanz ist Selbstzweck – das Erlebnis zählt. Trotzdem kräftigt der Orientalische Tanz, macht die Wirbelsäule beweglicher und fördert die Koordinationsfähigkeit. Wie in jeder anderen Tanz- oder Sportart ist allerdings zwischen Hobby- und professionellen Tänzerinnen zu unterscheiden. Je fortgeschrittener die Tänzerin, desto höher die körperlichen Anforderungen. |
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